Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sprockhövel hat sich am vergangenen Wochenende zu einer dreitägigen Klausurtagung getroffen, um die politischen Schwerpunkte für die laufende Wahlperiode zu präzisieren und die interne Zusammenarbeit weiter zu professionalisieren.
„Wir haben den Anspruch, Sprockhövel sozial gerechter und zukunftsfähig zu gestalten. Das erfordert nicht nur gute Ideen, sondern auch eine klare Strategie und eine moderne Arbeitsweise“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Verena Dziadek.
Strategischer Zeitstrahl bis 2030
Zentraler Bestandteil der Klausur war die Erarbeitung eines detaillierten Zeitstrahls für die nächsten fünf Jahre. Basierend auf dem SPD-Wahlprogramm wurden Eckpunkte in den Bereichen bezahlbares Wohnen, Ausbau der Bildungsangebote und Stärkung des Ehrenamts definiert. Ziel ist es, als verlässliche Kraft im Rat die Interessen der Sprockhövelerinnen und Sprockhöveler konsequent zu vertreten.
Digitalisierung und Professionalisierung
Neben den politischen Inhalten stand die Modernisierung der Fraktionsinfrastruktur im Fokus. Durch die Optimierung digitaler Kommunikationswege und Cloud-Lösungen wird die Fraktion künftig noch effizienter zusammenarbeiten. Ein wichtiger Baustein war zudem die professionelle Aufarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen der ehrenamtlichen Arbeit. In einem Fachvortrag wurden die Grundlagen für ein rechtssicheres und transparentes Agieren der Fraktion gefestigt, damit das Team auch in Zukunft verantwortungsvoll und verlässlich für die Menschen in Sprockhövel tätig sein kann.
Öffentlichkeitsarbeit im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt war die Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit. Die SPD-Fraktion möchte künftig noch direkter über soziale Medien und digitale Formate mit den Sprockhövelerinnen und Sprockhövelern in den Dialog treten. „Politik findet nicht nur im Ratssaal statt, sondern im Austausch mit den Menschen vor Ort“, betont die stellvertretende Vorsitzende Jennifer Prinz.
Die Ergebnisse der Klausur werden nun in konkrete Anträge und Initiativen für die kommenden Ratssitzungen einfließen.
